Im Glaspalast

Kommunalpolitik

„Manche wollen gerne gesehen werden, andere eher nicht“! Dies war ein Kommentar zur räumlichen Situation der Jugendarbeit in Alpirsbach. Bei unserem Besuch im Pavillon wurde im Gespräch mit den Jugendreferenten, Petra Overdick-Horn und Matthias John auch dieses Thema angesprochen. Deutlich wurde auch, dass eine klare Definition von Seiten des Gemeinderates erfolgen müsste, wie die Jugendarbeit in Zukunft gestaltet werden soll. Präventivorientierte Angebote sollten ebenso enthalten sein wie auch Projekte mit Kooperationspartnern (Schulen, Schulsozialarbeiter, Kirchen, Polizei…). Grundlage muss eine zentrale neutrale Räumlichkeit sein, die als Integrationsplattform für alle dient und gleichzeitig den einzelnen Gruppen die Möglichkeit bietet, Räumlichkeiten entsprechend individuell zu beanspruchen.

Wir schlagen vor, die Suche und Ausgestaltung von Räumlichkeiten als Pilotprojekt eines Beteiligungsverfahrens für Kinder und Jugendliche zu starten. Dies wäre ein Versuch zur Einbindung unserer Kinder und Jugendlichen in die Kommunalpolitik, um diese “an Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren“, angemessen zu beteiligen.