100 Euro Schulgeld

Bundespolitik


Renate Gradistanac, MdB

Renate Gradistanac: Protest erfolgreich – Schulbedarfsgeld erweitert

Vom Schulbedarfspaket des Bundes profitieren nun doch auch Kinder bis zu Klasse 13. Dies teilt Renate Gradistanac (SPD) mit.

„Damit erfüllt die Regierung eine Forderung der SPD- Fraktion“, schreibt die Abgeordnete in ihrer Funktion als stellvertretende jugendpolitische Sprecherin. Noch Ende 2008 hatte Gradistanac gegen eine Begrenzung des so genannten Schulbedarfspakets auf Schülerinnen und Schüler bis zur zehnten Klasse protestiert.

Stattdessen müsse „sichergestellt werden, dass auch Kinder aus einkommensschwachen Familien die gymnasiale Oberstufe besuchen und das Abitur machen können“. Renate Gradistanac hatte Erfolg mit ihrem Protest:
Das Schulbedarfspaket wird in drei Punkten erweitert.

Der Bund gewährt per Schulbedarfspaket Kindern und Jugendlichen aus Familien, die ihren Lebensunterhalt nicht oder nicht vollständig aus eigenen Kräften und Mitteln bestreiten können, 100 Euro jährlich.

Die 100 Euro erhalten künftig auch Abiturientinnen und Abiturienten sowie Vollzeit- Berufsschüler/innen, die keine Ausbildungsvergütung beziehen.
Drittens soll das Schulbedarfspaket auch Familien mit geringen Einkommen gewährt werden. Bislang war dies auf Familien begrenzt, die ALG II oder Sozialhilfe erhalten.

 
 

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