Abschlussbericht der Findungskommission der SPD Kreisverbände Calw und Freudenstadt

Wahlen

Saskia Esken und Esther Peylo

Die Findungskommission wurde von den Vorständen der Kreisverbände Calw und Freudenstadt eingesetzt, nachdem die amtierende SPD- Bundestagsabgeordnete Renate Gradistanac im April ihren Verzicht auf eine weitere Kandidatur bekannt gegeben hatte.

Aus Freudenstadt gehörten der Kommission der Kreisvorsitzende Gerhard Gaiser und die stellv. Kreisvorsitzenden Tobias Frommann und Alexander Guhl an. Der Kreisvorstand Calw entsandte den Kreisvorsitzenden Richard Dipper, Karl-Ulrich Templ und Dr. Rainer Prewo in die Kommission.

Am 8. Juni, 21. Juni, sowie am 6. Juli und 20. Juli 2008 fanden Treffen der Kommission statt.

Die Kommission setzte sich das Ziel, für die Kandidatur geeignete Persönlichkeiten zu identifizieren und anzusprechen, ob sie zu einer Bewerbung bereit sind. Die Ortsvereine wurden um Nennungen gebeten, aber die Kommission wurde auch von sich aus aktiv und fragte bei einer Reihe von Persönlichkeiten direkt an. Es bestand Einigkeit in der Kommission, dass es nicht die Aufgabe der Findungskommission ist, eine Vorauswahl zu treffen. Die Wahl, welche Person den Wahlkreis in Zukunft im Bundestag vertreten soll, gehört allein dem Nominierungsparteitag im Herbst.

Die Arbeit der Kommission war dabei sehr erfolgreich. So konnten mit Esther Peylo und Saskia Esken zwei äußerst kompetente und profilierte Kandidatinnen gefunden werden, die in der SPD fest verwurzelt sind, sich schon seit vielen Jahren politisch und ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen betätigen und mit ihrem jeweiligen politischen Profil die Partei in ihrer Breite widerspiegeln.

Dies schließt natürlich weitere Kandidaturen nicht aus. Es ist jedem unbenommen, sich auch später noch zu bewerben oder weitere Personen zu nominieren.

Die Kommission betrachtete es auch als ihre Aufgabe, für den weiteren Verlauf des Vorwahlkampfes bis zum Nomierungsparteitag ein Verfahren zu entwickeln, das einen fairen Ablauf garantiert. Dazu gehört einerseits, dass den Ortsvereinen und der Parteibasis im Wahlkreis ausreichend Gelegenheit gegeben wird, die Bewerberinnen kennen zu lernen, andrerseits sollen alle KandidatInnen auf gleicher Basis im fairen Wettstreit für ihre Nominierung werben können.

Die Kommission und die BewerberInnen einigten sich auf folgende Vorgehensweise:

Zunächst soll nach erfolgtem Abschlussbericht an die Ortsvereine die Presse informiert werden. Dies geschah durch Pressegespräche in Freudenstadt und Calw am 31.Juli. Von Mitte September bis Mitte Oktober sollen sich die Kandidatinnen gemeinsam in den Ortsvereinen vorstellen.

Die Auftaktveranstaltung ist die Mitgliederversammlung der SPD- Ortsvereine Freudenstadt, Bad Rippoldsau-Schapbach und Baiersbronn in Freudenstadt am 19.09.2008 sowie die der SPD-Ortsvereine Alpirsbach und Loßburg am 24.09.2008 in Alpirsbach.

 
 

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